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Pressetext

Mit "Hofmann" zeigt der Schweizer Künstler Hanspeter Hofmann (*1960, lebt und arbeitet in Basel) bereits zum dritten Mal in einer Einzelausstellung seine neueste Malerei in der Galerie Schmidt Maczollek.

Wir freuen uns sehr, dass er nun auch in unseren neuen Räumen in der Schönhauser Straße ein spezielles Konzept für seine Soloshow entwickelt hat: Zu sehen sind eine Reihe gleichformatiger Acrylbilder in den für ihn charakteristischen popbunt organischen Formen auf zumeist phosphoreszierendem Grund.
Hofmann verknüpft seit Beginn seiner Karriere als Maler spielerisch naturwissenschaftliche Forschung und Experiment mit künstlerischer Praxis. Seine abstrakt-molekularen Bildelemente speisen sich aus einem Archiv, das seinen früheren Bildern entnommen ist und als bewußter Verweis auf das eigene Werk zu verstehen ist: „Frühere Konstellationen tauchen wie Relikte, wie Reste immer wieder auf und werden mit neuen Ergebnissen konfrontiert“ (Dorothea Strauss). Er erzeugt so formal- oder farbästhetische Beziehungen zwischen seinen verschiedenen Werkgruppen. In einer Mischung aus fortwährendem Experiment, Resampling und Innovation entstehen seine unverwechselbaren Kompositionen mit der für ihn typischen Handschrift. Besonders in seinen neuesten Bildern finden sich jene besonders filigranen dunklen Umrisslinien wieder, die er ganz zu Anfang seines künstlerischen Schaffens entwickelt hatte.

Und nicht zuletzt auch der Titel der Ausstellung "Hofmann" ist ein selbstreferentieller Verweis, der die systemischen Zusammenhänge um einen weiteren Baustein ergänzt.




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